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Conference: Crossing Boundaries in Crisis Communication

Crossing Boundaries in Crisis Communication, Third International Conference on Crisis Communication at the Beginning of the 21st Century

Wirbelsturm Sandy, die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, der Arabische Frühling oder die Eurokrise haben gezeigt, dass Krisen zunehmend nationale und kulturelle Grenzen überschreiten. Damit steigt auch die Relevanz der Krisenkommunikationsforschung, die die Charakteristika von Krisen, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und das Krisenmanagement untersucht.

Die dritte „International Conference on Crisis Communication at the Beginning of the 21st Century“ (DFG gefördert) wird unter dem Titel Crossing Boundaries in Crisis Communication die Entwicklung der Krisenkommunikation als ein interdisziplinäres und interkulturelles Forschungsfeld auf den Prüfstand stellen. Führende Krisenkommunikationsforscher, Nachwuchswissenschaftler und Praktiker werden dabei innovative theoretische, methodische und praktische Perspektiven auf Krisenkommunikation diskutieren. Die Konferenz wird von der Technischen Universität Ilmenau in Kooperation mit der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation ausgerichtet. Partner der Tagung ist die Temporary Working Group on Crisis Communication der ECREA.

Datum: 2.-5. Oktober 2013
Konferenzort: ComCenter Brühl in Erfurt

Konferenzwebseite: www.tu-ilmenau.de/crisis3

 

 

tagung

Internationale Konferenz “Crisis Communication at the Beginning of the 21st Century: Perspectives and Challenges for the Study of Communication in the Context of Terrorism, War, Disaster, and Organizational Crisis”

8. bis 10. Oktober 2009

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Sicherheitspolitische Kommunikation 2.0
Ilmenauer Forschungsgruppe diskutiert mit Kommunikationsverantwortlichen der Bundeswehr Chancen und Herausforderungen des Webs 2.0

Strausberg/Ilmenau. Welche Chancen und Herausforderungen stellen die neuen Funktionalitäten des Webs 2.0 für die sicherheitspolitische Kommunikation dar? Diese Frage diskutierten Wissenschaftler, Studierende des Ilmenauer Masterstudiengangs „Medien- und Kommunikationsforschung“ sowie Kommunikationsverantwortliche der Bundeswehr Anfang Dezember bei einem Symposium der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation (AIK) in Strausberg. Unter Leitung des Ilmenauer Kommunikationswissenschaftlers Professor Martin Löffelholz näherten sich rund 40 Teilnehmer dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

 

 

 

 

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Themen der dreitägigen Veranstaltung waren unter anderem das Internet als Plattform strategischer Kommunikation, sowie die Bedeutung von Weblogs, Podcasts, Internetforen, Netz-Communities und Videoportalen in der sicherheitspolitischen Kommunikation. Mit einigen zentralen Forderungen zum Kommunikationsmanagement der Bundeswehr richtete sich die Ilmenauer Forschungsgruppe Krisenkommunikation direkt an die anwesenden Militärs: „Nur wer strategische Ziele formuliert, deren Umsetzung strategisch plant und professionell evaluiert, kann erfolgreich kommunizieren. Das erfordert im Falle der Bundeswehr aber die Schaffung einer strategisch planenden Zentralabteilung mit entsprechenden Ressourcen, Freiräumen und Kompetenzen“. Bezüglich der Herausforderungen durch das „Mitmach-Web“ 2.0 solle sich die Bundeswehr überlegen, ob sie die Chancen einer dialogorientierten Online-Kommunikation in ihre „Informationsarbeit“ integriert und damit sich als aktiver und glaubwürdiger Kommunikator präsentiert.

Für das Forschungsprojekt „Sicherheitspolitische Kommunikation“ besteht bereits seit drei Jahren eine Kooperation zwischen der AIK und der Forschungsgruppe Krisenkommunikation am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau. 

Text und Fotos: Matthias Duchscherer

Veranstaltungsrückblick
Krisenkommunikationskongress Ilmenau - erster Studentischer Kongress zum Thema Krisenkommunikation

7. und 8. April 2006 - Technische Universität Ilmenau


Ob Chemieunfall, Lebensmittelskandal, Werksschließung, Spendenaffäre oder gar terroristischer Anschlag - Krisen treten in allen Bereichen des öffentlichen Lebens auf und stellen die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Auf dem Krisenkommunikationskongress Ilmenau werden namhafte Referenten die Eigenheiten von Krisensituationen und die daraus resultierenden Herausforderungen für das Kommunikationsmanagement aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf den Bereichen der politischen Kriegs- und Krisenkommunikation sowie der Krisenkommunikation als Teil der Organisationskommunikation von Unternehmen und Institutionen.

Mehr Informationen zum Programm und den Referenten finden Sie auf www.krisenkommunikationskongress.de

Internationale Fachtagung "Agents of Peace: Journalism, Public Relations and Conflict Resolution"

26. bis 27. September 2003 in Surabaya (Indonesien)


Die internationale Fachtagung, an dem insgesamt 270 Personen teilnahmen, wurde organisiert von der Forschungsgruppe in Kooperation mit der Technischen Universität Ilmenau, der Universitas Kristen Petra in Surabaya sowie dem Indonesischen Verband deutscher Alumni.

Im Fokus des Fachseminars stand die Klärung der Fragen,

  • Wie sin ddie gesellschaftlichen Leistungsbereiche Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit an der Krisen- und Konfliktdynamik beteiligt?
  • Wie beeinflussen globale Krisenphänomene die medienvermittelte Kommunikation über nationale Nebenkonfliktlinien?
  • In welcher Weise können Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit in der Krisenprävention und Konfliktlösung eingesetzt werden?

Gefördert wurde die Fachtagung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.



Internationale Seminarreihe "Globalisation, Religion, and the Media in the Islamic World:
     The Impact of Cultural Transformation and the Mobilization of the Masses"

4. bis 5. Oktober 2002 in Bandung (Indonesien)
8. bis 9. Oktober 2002 in Yogyakarta (Indonesien)

Gefördert wurde die Seminarreihe vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.

The International Symposium on Media, Security, and Peace "Crisis Communication and Democracy"

30. Oktober 2001 in Yogyakarta (Indonesien)

Das Symposium, an dem ca. 150 Personen teilgenommen haben, widmete sich ausgewählten Aspekten von Krisenkommunikation und Demokratieentwicklung. Sein Ziel war es, die Bedingungen und Konsequenzen von Krisen in verschiedenen nationalen Kontexten sowie Mittel zu derem Bewältigung mit Hilfe der Medien aufzuzeigen.

Die Veranstaltung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert.

 
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