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Terroristengruppen im Internet

Wie nutzen terroristische Gruppen das Internet? Welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation bietet es ihnen? Und inwiefern helfen ihnen vor allem soziale Netzwerke, ihre Ideologien zu verbreiten? Dr. Liane Rothenberger, Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation (IRGoCC) und Mitarbeiterin im Fachgebiet Medienwissenschaft an der TU Ilmenau, hat sich mit diesen Fragen in ihrem Beitrag „Terrorist Groups: Using Internet and Social Media for Disseminating Ideas. New Tools for Promoting Political Change“ beschäftigt.
Der Aufsatz im aktuellen Heft „Public Relations and Social Media“ des Romanian Journal of Communication and Public Relations kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://journalofcommunication.ro/current_issue.html

 

Kein Kommentar ist der schlechteste: Interview mit Andreas Schwarz im Unternehmermagazin Die News zu forschungsgestützten Grundregeln effektiver Krisenkommunikation

Ilmenau, 12.10.2012. Seit September sind in Mittel- und Ostdeutschland mehr als 10.000 Kinder und Lehrer an rätselhaften Brechdurchfällen erkrankt, deren Ursache das Robert-Koch-Institut erst jetzt aufklären konnte. Die Reaktionen des involvierten Catering-Unternehmens Sodexo haben einmal mehr gezeigt, wie wenig professionell Großkonzerne und mittelständische Unternehmen auf Krisenereignisse reagieren. Zu Beginn der Krise stritt Sodexo sämtliche Verantwortung kategorisch ab und kümmerte sich wenig um das Leid der Betroffenen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft und das Unternehmen bietet zögerlich Entschädigungen an.
Fehlende Vorbereitung auf Krisen, mangelnde Kenntnis neuester Erkenntnisse der kommunikationswissenschaftlichen Forschung und die fehlende professionelle Unterstützung im akuten Fall sind die häufigsten Ursachen für dieses typische Muster misslingender Krisenkommunikation. Hinweise auf forschungsgestützte Grundregeln der Krisenkommunikation gibt Andrea Schwarz, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der TU Ilmenau, in einem Interview mit dem Unternehmermagazin Die News (Ausgabe 10/2012). Das Magazin wird von mehr als 20.000 Führungskräften mittelständischer Unternehmen gelesen.
Hier gibt es das komplette Interview zum Download (pdf).

 

Neuerscheinung: Krisenmanagement

Adrian Teetz, assoziiertes Mitglied der internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, veröffentlicht einen Leitfaden zum Krisenmanagement von Organisationen

BuchcoverIlmenau, 10.09.2012. Der Strategie- und Organisationsberater Teetz legt mit „Krisenmanagement: Rational entscheiden, entschlossen handeln, klar kommunizieren“ ein Instrumentarium zur Analyse, Bewertung und Bewältigung akuter Organisationskrisen vor. Der Autor will auf Basis interdisziplinärer Erkenntnisse vermitteln, wie Verantwortliche unter schwierigen Rahmenbedingungen schnell und rational entscheiden können: Worauf muss das Krisenmanagement innerhalb der eigenen Organisation achten? Wie verhält sich die Umwelt im Krisenfall? Wie und mithilfe welcher Instrumente sollte öffentlich Stellung bezogen werden? Wo liegen die typischen Fehlerquellen beim Umgang mit Krisen und wie können Krisen zukünftig vermieden werden?
Adrian Teetz‘ neue Veröffentlichung soll damit einen Beitrag dazu leisten, Krisensituationen zügig zu analysieren sowie operative und kommunikative Maßnahmen ableiten und umsetzen zu können.

 

Mehr Informationen: https://www.schaeffer-poeschel.de/index.php?mod=bookdetail&product_id=IS-9783791031477-1

 

Neue Ausgabe des IRGoCC Report
Nestlés Krisenkommunikation auf Facebook – Eine Inhaltsanalyse von Unternehmens- und Userpostings zur Nestlé-Palmölkrise

Mit einem Bericht, dass Nestlé Palmöl von Lieferanten importierte, die den Regenwald und damit die Heimat der Orang-Utans zerstören, löste Greenpeace die Nestlé-Palmölkrise aus, die vor allem über die Social Media-Plattform Facebook ausgetragen wurde. In der neuen Ausgabe des IRGoCC Report wurden Nestlés Krisenkommunikationsstrategien und die Wahrnehmungen der Facebook-Fans untersucht. Dabei identifiziert die Autorin Franziska Niedermeir auch Fehler in der Krisenkommunikation des Konzerns und diskutiert das Potenzial sozialer Netzwerke für eine strategische Krisenkommunikation.
Zugriff auf den kostenlosen Volltext erhalten Sie in der Digitalen Bibliothek Thüringen

 

 

Piraten bereiten sich auf den Ernstfall vor: Vortrag der Forschungsgruppe Krisenkommunikation beim Bundespressetreffen der Piratenpartei

Ilmenau, 05. Juni 2012. Wie sich eine Partei auf eine Krise vorbereiten und in einer Krise reagieren kann, hat Claudia Auer, Mitglied der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, auf dem Bundespressetreffen der Piratenpartei in Ilmenau vorgestellt. Der Vortrag verband forschungsgestützte Erkenntnisse mit praxisnahen Tipps. Dabei wurden auch Krisenfälle wie die Wulff-Affäre oder die Loveparade diskutiert. Teilnehmer waren ehrenamtlich engagierte Mitglieder in der Öffentlichkeitsarbeit aus verschiedenen deutschen Landesverbänden der Piratenpartei. Die Veranstaltung trägt zum Ziel der Forschungsgruppe bei, den wechselseitigen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der Krisenkommunikation zu stärken.

 

 

Artikel zu den Medienbeziehungen der Bundeswehr veröffentlicht

Ilmenau, März 2012. Wie offen oder restriktiv die Bundeswehr ihre Medienbeziehungen in den letzten 20 Jahren gestaltete, analysieren Prof. Dr. Martin Löffelholz, Leiter der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation, Claudia Auer und Kathrin Schleicher in ihrem Beitrag „Vorsichtige Annäherung: Die Beziehungen der Bundeswehr zu den Medien vom Ende des Kalten Krieges bis heute“, erschienen in der neuesten Ausgabe der Militärgeschichtlichen Zeitschrift (peer reviewed), http://www.oldenbourg-link.com/doi/abs/10.1524/mgzs.2011.0006.  
Dabei weisen die Forscher anhand erster Ergebnisse der Leitfadengespräche mit Militärs und führenden Sicherheitspolitikern eine zunehmend aktivere Gestaltung der militärischen Medienbeziehungen nach und diskutieren die Gründe und mögliche Einflussfaktoren auf die Interrelationen von Militär und Medien.

Der Beitrag entstand im Rahmen des DFG-geförderten Projekts „Militärische ‚Media Relations‘. Die Beziehungen von Bundeswehr und US-Streitkräften zu den Medien: Vergleichende Analyse des militärischen Kommunikationsmanagements seit 1990“, das seit 2009 am Lehrstuhl läuft. Mit dieser großangelegten Studie möchte das Forscherteam rund um Prof. Dr. Martin Löffelholz zum besseren Verständnis der Militär-Medien-Interrelationen  aus wissenschaftlicher Sicht beitragen.

Löffelholz, Martin; Auer, Claudia; Schleicher, Kathrin (2012): Vorsichtige Annäherung. Die Beziehungen der Bundeswehr zu den Medien vom Ende des Kalten Krieges bis heute. In:  Militärgeschichtliche Zeitschrift  50(1), 69-84.

 

 

Studie der Forschungsgruppe Krisenkommunikation: OB Sauerland ist nicht Hauptschuldiger für Loveparade-Katastrophe
Ilmenau, 14.02.2012. Am Sonntag wurde der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland per Abwahlverfahren seines Amtes enthoben. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis haben 129.833 Abstimmungsberechtigte bei der Frage, ob Sauerland sein Amt abgeben soll, mit „ja“ gestimmt. Dass über 85 Prozent der Abstimmungsberechtigten so urteilten, überrascht: Eine aktuelle Studie der Technischen Universität Ilmenau belegt, dass die meisten Bürger den Hauptschuldigen für die Loveparade-Tragödie 2010, bei der 21 Menschen starben, woanders sehen.
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Download der vollständigen Pressemitteilung als PDF

 

Neue Ausgabe des IRGoCC Report ist nun online:  “Sicherheitspolitische Kommunikation und Web 2.0”
Den Volltext gibt es im Wissens-Center unter Publikationen der Forschungsgruppe.

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